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Der Lebensbaum

Wer sich für die Beziehung zwischen Menschen und Bäumen interessiert, dem eröffnet sich ein breites Feld biologischer, psychologischer, esoterischer, künstlerischer sowie kunst-, literatur- und kulturgeschichtlicher Beiträge. Gemeinsamer Nenner der zahlreichen sehr unterschiedlich motivierten Betrachtungen ist die Annahme eines sehr grundlegenden Verhältnisses zwischen Bäumen und dem Leben der Menschen. Vor dem Hintergrund dieser Annahme erscheint der „Lebensbaum“ als schillernder und im Abstrakten kaum zu fassender Begriff. Wenn das Wort dennoch immer wieder in unterschiedlichsten Zusammenhängen gebraucht wird, so zeigt dies seine Eignung zur Bezeichnung einer besonderen Symbolik: Nicht das Leben der Bäume ist gemeint, sondern das der Menschen, die Bäume als wichtige Elemente ihrer Lebenswelt wahrnehmen und deren Leben in vielfältiger Form von der Existenz und symbolischen Kraft der Bäume beeinflusst ist. Dieses quasi symbiotische Zusammenleben von Baum und Mensch bedeutet auch ein mehr oder weniger ausgeprägtes Aufeinander-Eingestimmt-Sein, häufig auch eine gegenseitige Abhängigkeit, die sämtliche Bereiche des biologischen und sozialen Lebens duchdringt. Diese Seite stellt sukzessive unterschiedliche Facetten und Anwendungsformen des Lebensbaum-Begriffs vor. Damit soll die Grundlage für ein tieferes Verständnis der symbolischen Formen gelegt werden, über die Menschen und Bäume miteinander in Beziehung stehen.

Lebensbaum und Lebenslauf:
Zur biografischen Bedeutung der Bäume
Der Baum des Lebens
und die Spiegelung des Selbst
Zwischen Sündenfall und Erlösung:
Der christlichen Lebensbaum
Lebensbaum und Lebenslauf
Lebensbaum
und Selbst-
spiegelung
Der christliche Lebensbaum

Der keltische Baumkreis
Einundzwanzig
Wunschbaum
Feiertags-Bäume
Baum-Gedichte